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Metallsoftware 2017

Auch in den Zeiten der Digitalisierung hat der klassische Marktplatz – die Messe – mit ihrem face2face-Ambiente weiterhin seine Bedeutung. Am 27. September öffnete die sechzehnte Metallsoftware Oberhausen ihre Türen.

Zeigte ein breites Angebot: Metallsoftware 2017

Mit wiederum mehr als zwanzig Ausstellern konnte ein breites Spektrum von metallhandwerksspezifischer Software dem Publikum präsentiert werden. Dabei stellten sich etablierte aber auf den jeweils aktuellen Stand der Technik fokussierte ERP-, BDE- und CAD-Lösungen ebenso dem fachkundigen Publikum, wie neue Angebote in den Bereichen des digitalen Aufmaßes, der additiven Fertigung und der Virtualisierung eines der Kernprozesse im Metallhandwerk – dem Schweißen.

Allen Angeboten gemein ist die Optimierung betrieblichen Handelns. Mehr Flexibilität, die Integration von externen Standorten der Leistungserbringung in die betriebliche Prozesssteuerung und nicht zuletzt und entscheidend für den Anwender: die Usability - die Gebrauchstauglichkeit im Alltagseinsatz. Egal, ob ergänzende Apps für die Smartphones oder erweiterte Präsentationsmöglichkeiten beim Kunden oder die Schaffung der Voraussetzung an der Beteiligung an BIM-gesteuerten Projekten – immer wieder präsentieren die Aussteller der Metallsoftware ihrem Publikum gangbare Wege. Für die Besucher der Metallsoftware lohnte sich der Weg allemal: Die begrenzte Anzahl von Ausstellern und die herausragende Spezialisierung der Messe auf metallhandwerksafine Angebote ließen kaum einen Informationswunsch unbeantwortet. Dabei sind die in Oberhausen erfundenen „Highlights-im-15-Minutentakt“ eine vielgenutzte Orientierung für die Besucher.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Wer nach seinem Rundgang oder einem Fachvortrag die Eindrücke einmal sacken lassen wollte, konnte dies bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee in der Lobby tun, um dann gestärkt in die Gespräche mit den Herstellern zu gehen. Auch diese waren mit der Metallsoftware 2017 wieder hochzufrieden. Wo auch sonst trifft man auf annähernd 100 potentielle und kompetente Kunden.

Nicht nur die guten Gespräche erfreuten die Hersteller, sondern auch die professionelle Betreuung durch den Fachverband. Um 18:30 Uhr schloss dann die Messe auch mit einem überaus positiven Resümee. Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall Nordrhein-Westfalen, zeigte sich ebenfalls von der guten Resonanz beeindruckt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass schon jetzt etliche Hersteller nach den Terminen der Metallsoftware 2018 gefragt haben.